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Montag, 25. Mai 2015

Baby Boy 's First Birthday

Oh  ja, das Nesthäkchen ist nun schon ein Jahr. Die nicht so kleine Feier mit knapp 30 Personen fand in unserem Garten statt. Als Farben wählte ich Blau und Weiß, alles umgeben von sattem Maigrün, einer gediegenen Atmosphäre, gutem Essen und kühlem Wein. Ein Nachmittag wie man sich ihn als Mutter wünscht. Die zehn Kinder haben sich herrlich beschäftigt und Hanni und Nanni waren gefühlte drei Stunden auf der Hüpfburg. Als ganz heißer Tipp: vergesst aber niemals einen Ball. Den mussten wir uns vom Nachbarn borgen. Wir konnten zwar eine Rutsche, Sandkasten und drei Schaukeln anbieten, aber die größeren Kinder waren ewig mit dem Ballspiel beschäftigt und es war so schön anzusehen, wie sich Grüppchen über die verschiedenen Altersstufen hinweg bildeten.

Nun also ein paar Bilder und Empfehlungen:


Die Pompoms habe ich aus Seidenpapier von Ikea gebastelt. Einfach mindestens acht gleich große Quadrate aufeinander legen. Abwechselnd vorn und hinten falten, so dass ein Fächer entsteht. Diesen in der Mitte fixieren und nun dessen Enden mit der Schere abrunden. Nun zieht man einfach die einzelnen Blätter auseinander und schon ist er fertig.

Um die Stoffservietten habe ich Krepppapier gewickelt und dieses dann mit farbigen Klebeband fixiert. Das Geschirr konnte ich mir von meiner Mama leihen. Es ist von Villeroy und Boch und heißt New Cottage.



Die Luftballons wollte ich ursprünglich eigentlich mit Natron und Weißweinessig schweben lassen, aber im Vorbereitungsstress blieb keine Zeit. Darum nahm ich kurzerhand die Ballonhalter aus Metall und einen Ziegelstein zum Fixieren.

Die Kinder hatten ihre eigene Tafel mit Geschirr von Minidrops. Ich finde dort ist selbst das Pappgeschirr hinreißend.



Dann kommen wir mal zum Süßwerk:

Da gab es die Mozarttorte. Die mir wirklich mal gut gelungen ist. Leider hab ich nämlich vom Backen immer eine viel romantischere Vorstellung und die Realität holt mich dann eiskalt ein. Aber diese Torte hat selbst mich glücklich gemacht. Das Rezept hatte ich von Chefkoch.


Dann gab es da noch den Klassiker Karamelltarte. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das Rezept her hatte.



Für den Teig braucht man eine Vanilleschote, 50 g weiche Butter, 30 g Puderzucker, eine Prise Salz, 1 kleines verquirltes Ei, 100 g Mehl, Hülsenfrüchte zum Blindbacken. Teig zubereiten und mindestens zwei Stunde in den Kühlschrank legen. Backform fetten. Teig auf mehliger Arbeitsfläche ausrollen in Backform drücken und einen zwei cm hohen Rand lassen. Mit Backpapier abdecken und Hülsenfrüchte darauf verteilen. Dann 12 Minuten bei 180 ° C blind backen.

Für den Belag 100 g Sahne erwärmen. In einem zweiten Topf 140 g Zucker schmelzen bis er dunkelbraun wird. 70 g Butter, 1/2 TL Fleur de Sel zugeben und nach und nach die Sahne. Das ganze ständig rühren und ca. fünf Minuten köcheln lassen. Das ganze auf den fertigen Boden (ohne Hülsenfrüchte und Backpapier) füllen und zwei Stunden abkühlen lassen. Ein Traum. Meine Uroma hätte gesagt: "Ein Kuchen, wie eine Praline!"


Für die Kinder musste natürlich der Muffinständer befüllt werden. Die Schokokuss - Cup Cakes haben mich begeistert. Egal welche Hanglage der Ständer anzubieten hatte, der Cup hielt stand und die Törtchen waren ganz schnell weg.



Vom Abendbrot habe ich leider keine Bilder, aber ich möchte Euch unbedingt  den Mediterranen Nudelsalat empfehlen, der war ganz schnell aufgegessen. Ich hab nur zwei Sachen verändert: ein TL rotes Pesto dazu und 80 g Pinienkerne. Super lecker!!!



Am späten Abend gab es dann noch ein Lagerfeuer und alle waren glücklich und froh.





Freitag, 27. März 2015

Ostereier tanzen am Baum

Heute verbrachte ich einen wundervollen Vormittag in der Gartenstadt Hellerau und viele herzallerliebste Ideen kreuzten meinen Weg.
Die erste Überraschung verbarg sich in einer alten Telefonzelle. Hier installierte ein fleißiger Handwerker ein Bücherregal. Nun dient die Zelle als Tauschbörse für ausgelesene Bücher.




Die nächste Überraschung hing an einem noch winterkahlen Baum. Ein fleißiger Kreativling bemalte normale Kunststoffeier mit Acrylfarbe oder etwas anderem und schafft somit wunderbare kleine Kunstwerke.



Und zum Abschluss kam dann der Ostereierbonbonbaum. Ich mag normalerweise eher dezente Farben und hänge selbst gern auch unbemalte Eier an den Strauch, die mit ihren natürlichen Sprenkeln wirken, aber dieser Baum hat mich wirklich hingerissen... Es muss Tage gedauert haben die ganzen Eier aufzuhängen.




Sonntag, 25. Januar 2015

Ein Wink des Frühlings

So, ich hab jetzt genug vom Winter. Frühling, wo bist Du? Zumindest auf dem Esstisch hat er sich blicken lassen. Blaue Traubenhyazinthen erfreuen nun das sehnsüchtige Herz.



Weil ich nicht drei gleiche Übertöpfe in der Größe hatte, habe ich einfach etwas Birkenrinde vom letzten Jahr drumherum gelegt und mit Strick festgebunden. Damit das Wasser nicht ausläuft, habe ich die Pflanztöpfe in alte Puddinggläser gesetzt.


Auch eine Christrose hab ich endlich bekommen. Die ist einfach wunderschön und wenn sie dann vom Leben in der Wohnung genug hat, pflanzt man sie einfach raus und sieht sie jedes Jahr wieder.

Mittwoch, 7. Januar 2015

6. Januar... die Weihnachtszeit ist vorbei...die Winterdeko hält Einzug


Heute hab ich alle Schwibbögen verpackt. Auspacken macht doch mehr Spaß als Einpacken... aber das neue Dekorieren war herrlich. Ich bin so begeistert von meinen "Räder"-Häusern. In Kombination mit der Milchkanne vom Trödel und dem winterkahlen Ast der Scharzerle mit seinen hübschen kleinen Zapfen wirkt es so klar, wie des Winters schönste Seite.



Das andere Fenster durfte seine Deko behalten. Beide ergeben nun ein schönes Tandem.






Ein Mitbringsel aus Görlitz

Beinahe hätte ich vergessen von meinem phänomenalen Wasserkrug zu berichten. Schon lange war ich auf der Suche danach und bin ein einem Antiquariat in Görlitz nun endlich fündig geworden.


Die Verkäuferin erklärte mir auch noch mal den Unterschied zwischen Pressglas und mundgeblasenem Glas. Bei Pressglas sieht man die Naht, wie allgemein hin bekannt. Nun ist es aber so, dass mundgeblasenes Glas früher eine eindeutigen Abrissenarbe am Boden hatte. Die wird seit geraumer Zeit verpfeilt (ca. 40 Jahre). Man sieht also keine Naht, aber auch keine Abrissspuren, wo das Glas auf dem Holzstab gedreht und dann abgerissen wurde. Die Karaffe ist also Handarbeit, aber jüngeren Datums.

Sie steht hier neben zwei Wassergläsern von La Rochère. Ich liebe die Gläser der französischen Traditionsfirma und kann es kaum erwarten, wenn wir mal wieder Wasser im großen Stil auftafeln. ; )

Freitag, 26. Dezember 2014

Wiesenblumen

Ist das nicht unglaublich... diesen Blumenstrauß gab es in der Wuhlheide. Viel Durst hatte er, aber drei Wochen hielt er und das Pflücken hat so einen Spaß gemacht. Ein Traum!





Strandgut sorgt für Ordnung

Der letzte Urlaub ohne Kinder führte uns nach Italien und auch wenn wir keine großen Touren mehr drehten, so hinderte mich der Zwillingsbauch doch nicht daran, etwas Nützliches zu sammeln. Die gefundenen alten Bretter wurden dann mit bunten Knöpfen aufgehübscht und dienten dann als Kleiderhaken.


Spitze , Birke und Gardine

Das erste Kinderzimmer unserer Mädchen, noch in Berlin, brauchte unbedingt ein bisschen Anonymität. Eine Gardine musste her, genäht aus einem alten Überschlaglacken vom Flohmarkt, versehen mit Spitze und Rüschenband. Die Gardinenstange knüpfte mein Mann dem Wald ab. Fertig.



Blumen und Kristall

Als Freund von einzelnen Blümchen und weniger von großen Sträußen habe ich überall in unserer Wohnung kleine Blumeninseln geschaffen. Besonders hübsch sind alte Dessertgläser oder Zuckerschalen aus Kristall vom Flohmarkt.



Meine Mama meinte als sie gestern zu Besuch war, dass unser Bad "Urlaubsflair" hätte und wahrscheinlich beschreibt das die Stimmung am besten, die Blumen, Kerzen und Lichterketten erzeugen.



Im Übrigen eignen sich die alten Vasen und Döschen auch herrlich um Nutzgegenstände adrett zu verstauen.

Oh Tannenbaum


In diesem Jahr hat uns mein Großvater wieder einen großen Baum geschlagen, der eine entzückende schiefe Spitze hat. Ich mag es, wenn der Weihnachtsbaum nicht makellos ist, schließlich wird ja jeder Baum etwas ganz Besonderes durch seinen Schmuck und seine Betrachter.





Donnerstag, 25. Dezember 2014

Zwillingstaufe

Zur Taufe unserer Mädchen haben wir alles selbst gemacht, auch die Blumendeko und das hat so viel Spaß beraitet, selbst wenn es wirklich viel Arbeit war.



Als Farbe wählten wir Violett: Hortensien in Hülle und Fülle, Röschen, Hirtentäschel, Klee, Phlox, Bärenklau, Flieder und Mohnkapseln. Bei M & M ließen wir Schokolinsen mit den Namen unserer Töchter bedrucken. Im Miniglas durfte die jeder Gast mit nach Hause nehmen.





Anstelle von großen Sträußen wurden auf alle Tische mehrere kleine Arrangements gestellt und jeweils ein Foto der beiden Mädchen.





Als Kulturprogramm luden wir einen Falkner ein, der seine Tiere im Raum fliegen ließ und uns die Notwendigkeit der Hege dieser Tiere erklärte. Dieser Besuch war so spannend, gerade auch für die Kinder und verschafft allen eine herrliche Abwechslung.



Die Falknerei ist in Moritzburg gelegen und hier der Link: 
http://www.falknerei-schaaf.de/

Getauft wurden die Mädchen in der Schlosskapelle Moritzburg, in einem herrlichen privaten Ambiente.






Ergänzung:

Ich hab gerade gesehen, dass der Beitrag Zwillingstaufe recht oft aufgerufen wird. Darum möchte ich gern noch ein paar Sachen ergänzen.

Das Taufkleid habe ich in England ("vor Ort" war es insgesamt preiswerter) bestellt. Es ist aus reiner Seide und wird hoffentlich ein Familienerbstück. Ich habe lang gesucht und vieles zugeschickt bekommen und wieder zurückgeben müssen. Aber dieses Taufkleid von Little Darlings war einfach
 perfekt.

Die Gesichtsüberarbeitung wirkt skurril, aber ich weiß ja noch nicht, ob meine Kinder später mögen, wenn sie im Netz rumschwirren. Darum einfach darüber hinwegschauen und das Kleid bestaunen. ; ) 

Als Taufsprüche wählten wir:

"Der Herr hat seinen Engeln befohlen, dich zu behüten auf all seinen Wegen."(Psalm 91.11)

"Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir." (Psalm 139.5)

Das Begleitheft des Gottesdienstes sah inhaltlich so aus:






Das Gebet für die Mädchen war folgendes:

Quelle: http://www.ev-sendenhorst-vorhelm.de/taufe/gebete-anlaesslich-der-taufe/

Und die Fürbitten:


Quelle: http://www.ev-sendenhorst-vorhelm.de/taufe/gebete-anlaesslich-der-taufe/