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Mittwoch, 10. Februar 2016

Konfetti, Polonaise, Prinzessinenkrone und Mäuseohren...das Faschingskostüm

Schnell ist ein Jahr vergangen und wir sind wieder hier: Faschingsdienstag. Nanni durfte noch einmal in das Mäusekostüm schlüpfen und für nächstes Jahr wurde auch schon ein neues Mäuseoberteil bestellt, denn ihres war wirklich schon ganz schön eng. Und so bin ich auch schon beim zweitwichtigsten Thema für Schneidermamas: das Kostüm muss Spaß und Freude bringen, das ist das wichtigste, aber es sollte auch mehrere Faschingsfeste benutzbar sein.
Darum sind die neu genähten Kostüme auch hoffentlich im nächsten Jahr wieder einsetzbar.






Hanni bekam einen Umhang und der war zum einen relativ schnell gemacht, zum anderen ist er mit jedem festlichen Kleid kombinierbar, aus dem die Mäuse ja auch viel zu schnell raus wachsen. Schnell ist so die Prinzessin zum Hof halten bereit.







 




Den Schnitt hatte ich von natronundsoda.
Auf die Kaputze habe ich allerdings verzichtet, zugunsten von einem umnähten Kragen. Die Blümchen zur Verzierung sind ganz simpel herzustellen und verleihen den Umhang etwas träumerisches und verspieltes.



Das Nesthäckchen- Hans Dampf in allen Gassen!!!- wurde ins Peter-Pan-Kostüm gesteckt und diese passive Formulierung ist bewusst gewählt. Der Hut ging nur gegen Bestechung: "Du Hut...dann Keks!" Mit einem Keks in jeder Hand war dann auch der Wunsch, Peters Federhut abzusetzen, vergessen. 
Es lebe die konsequente Erziehung. ; ) 
Naja, nächstes Jahr kann er dann äußern, als was er sich verkleiden möchte und wir ersparen uns die Diskussion. 
Darum war es in diesem Jahr umso besser, das das Kostüm schnell ging. Filz ist wirkliche ein geniales Material: unkompliziert und mit wenig Aufwand verarbeitbar, aber auch nicht waschbar...
Ein Fast- aber auch Onewaykostüm.









Am Rosenmontag sprach mich Nesthäckchens Erzieherin an und meinte: " Für Nästhäckchen gibt es wirklich nur ein Kostüm: Räuber." Ja, ja, dachte ich mir, Marienkäfer und Prinz wird es wohl auch im nächsten Jahr nicht. Schließlich sollte das Kostüm nicht nur mit möglichst wenig Aufwand umsetzbar, sondern vor allem muss es dem kleinem Wesen entsprechen und glücklich machen.
Und auch wenn ich die Kostüme für einen Tag nähe, bleiben sie das ganze Jahr im Kinderzimmer frei zugänglich, den die kleine Mäuse lieben es,auch neben der Karnevalszeit in Rollen zu schlüpfen.


Montag, 25. Mai 2015

Baby Boy 's First Birthday

Oh  ja, das Nesthäkchen ist nun schon ein Jahr. Die nicht so kleine Feier mit knapp 30 Personen fand in unserem Garten statt. Als Farben wählte ich Blau und Weiß, alles umgeben von sattem Maigrün, einer gediegenen Atmosphäre, gutem Essen und kühlem Wein. Ein Nachmittag wie man sich ihn als Mutter wünscht. Die zehn Kinder haben sich herrlich beschäftigt und Hanni und Nanni waren gefühlte drei Stunden auf der Hüpfburg. Als ganz heißer Tipp: vergesst aber niemals einen Ball. Den mussten wir uns vom Nachbarn borgen. Wir konnten zwar eine Rutsche, Sandkasten und drei Schaukeln anbieten, aber die größeren Kinder waren ewig mit dem Ballspiel beschäftigt und es war so schön anzusehen, wie sich Grüppchen über die verschiedenen Altersstufen hinweg bildeten.

Nun also ein paar Bilder und Empfehlungen:


Die Pompoms habe ich aus Seidenpapier von Ikea gebastelt. Einfach mindestens acht gleich große Quadrate aufeinander legen. Abwechselnd vorn und hinten falten, so dass ein Fächer entsteht. Diesen in der Mitte fixieren und nun dessen Enden mit der Schere abrunden. Nun zieht man einfach die einzelnen Blätter auseinander und schon ist er fertig.

Um die Stoffservietten habe ich Krepppapier gewickelt und dieses dann mit farbigen Klebeband fixiert. Das Geschirr konnte ich mir von meiner Mama leihen. Es ist von Villeroy und Boch und heißt New Cottage.



Die Luftballons wollte ich ursprünglich eigentlich mit Natron und Weißweinessig schweben lassen, aber im Vorbereitungsstress blieb keine Zeit. Darum nahm ich kurzerhand die Ballonhalter aus Metall und einen Ziegelstein zum Fixieren.

Die Kinder hatten ihre eigene Tafel mit Geschirr von Minidrops. Ich finde dort ist selbst das Pappgeschirr hinreißend.



Dann kommen wir mal zum Süßwerk:

Da gab es die Mozarttorte. Die mir wirklich mal gut gelungen ist. Leider hab ich nämlich vom Backen immer eine viel romantischere Vorstellung und die Realität holt mich dann eiskalt ein. Aber diese Torte hat selbst mich glücklich gemacht. Das Rezept hatte ich von Chefkoch.


Dann gab es da noch den Klassiker Karamelltarte. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das Rezept her hatte.



Für den Teig braucht man eine Vanilleschote, 50 g weiche Butter, 30 g Puderzucker, eine Prise Salz, 1 kleines verquirltes Ei, 100 g Mehl, Hülsenfrüchte zum Blindbacken. Teig zubereiten und mindestens zwei Stunde in den Kühlschrank legen. Backform fetten. Teig auf mehliger Arbeitsfläche ausrollen in Backform drücken und einen zwei cm hohen Rand lassen. Mit Backpapier abdecken und Hülsenfrüchte darauf verteilen. Dann 12 Minuten bei 180 ° C blind backen.

Für den Belag 100 g Sahne erwärmen. In einem zweiten Topf 140 g Zucker schmelzen bis er dunkelbraun wird. 70 g Butter, 1/2 TL Fleur de Sel zugeben und nach und nach die Sahne. Das ganze ständig rühren und ca. fünf Minuten köcheln lassen. Das ganze auf den fertigen Boden (ohne Hülsenfrüchte und Backpapier) füllen und zwei Stunden abkühlen lassen. Ein Traum. Meine Uroma hätte gesagt: "Ein Kuchen, wie eine Praline!"


Für die Kinder musste natürlich der Muffinständer befüllt werden. Die Schokokuss - Cup Cakes haben mich begeistert. Egal welche Hanglage der Ständer anzubieten hatte, der Cup hielt stand und die Törtchen waren ganz schnell weg.



Vom Abendbrot habe ich leider keine Bilder, aber ich möchte Euch unbedingt  den Mediterranen Nudelsalat empfehlen, der war ganz schnell aufgegessen. Ich hab nur zwei Sachen verändert: ein TL rotes Pesto dazu und 80 g Pinienkerne. Super lecker!!!



Am späten Abend gab es dann noch ein Lagerfeuer und alle waren glücklich und froh.





Donnerstag, 30. April 2015

Hallo Welt, hier ist Ida.


Klein Ida ist nun da und wir begrüßen sie mit einem Namenskissen und dem Schlenkerpüppchen Annemarie.



Für die Neumama gibt es auch eine kleine Arbeitserleichterung. Osanit-Kügelchen helfen wirklich Wunder bei Zahnungsbeschwerden und haben mir selbst schon manche Nacht gerettet. Die Wala-Kinderapotheke gibt es in vielen Apotheken kostenlos. Darin findet man die richtigen homöopathischen Mittel für viele Krankheiten, aber auch manche Hausmittel, die einfach in Vergessenheit geraten sind.


Sonntag, 5. April 2015

Meine Nulli...bye,bye lieber, kleiner Schnullerfreund

Heute ist es nun also so weit...die erste Nacht ohne Schnuller. Wie für so viele Eltern vor uns, stellte die Abgewöhnung des kleinen Freundes auch für uns ein großes Fragezeichen dar. 2 1/2 Jahre war er, mit den vielen Namen, jede Nacht dabei. Ob Schnuller, Schnulli, Nuckel, Nucki, Nubsi, oder etwas förmlicher Sauger, lieb hat ihn jeder Besitzer, erinnert er doch an die erste Zeit auf Erden, in der es nichts weiter als saugen und Geborgenheit gab.

Als Opfergabe versteh ich also das Abgeben des Schnullers. Und so ein Opfer kann für die Kinderseele ganz schön schwer wiegen. Darum war es uns auch so wichtig, das Ganze ohne Tränen zu schaffen.
Als erstes versuchten wir, optimale Bedingungen zu finden. Gerade sind wir zur Kinderreha und den ganzen Tag mit unseren Kindern zusammen. Sie können also so viel Nähe bekommen, wie sie brauchen, zu jeder Zeit. Im Urlaub ist es außerdem nicht so schlimm, wenn man nachts öfter mal raus muss, um zu trösten. Denn die Geborgenheit, die das Kind mit dem Schnuller verliert, muss von Mama und Papa ausgefüllt werden.

Als nächstes überlegten wir uns eine Geschichte. Der Osterhase hat zu Ostern viel Arbeit und seine kleinen Hasenkinder sind ganz allein. Weil sie so laut weinen, brauchen sie einen Schnulli. Wenn der Hase uns also unsere Geschenke gibt, dann legen wir als Dank unseren Schnuller für die Hasenkinder in das Nest. Das leuchtete Hanni und Nanni ein. Mit Freude räumten sie das Nest aus und legten stolz den Schnuller rein. Der Abschied viel nicht schwer, wurde aber sehr bewusst erlebt. Mehrmals mussten wir heute die Geschichte von den Hasenkinder hören, als hätten Hanni und Nanni sie tatsächlich gesehen und erlebt. Bis dahin klappte alles gut.

Dann ging es ins Bett und auf einmal hatte man den Schnulli nicht mehr verschenkt, sondern die Hasenkinder hatten ihn weggenommen. Es gab also viele negative Gefühle. Die ersten Klagelaute waren zu hören. Ich versuchte immer wieder zu beruhigen, aber es half nichts. Tränen wollten wir ja um jeden Preis vermeiden. Also versprach ich den Osterhasen anzurufen und ihm zu sagen, dass wir die Schokoeier zurückgeben,wenn wir unseren Schnulli wieder bekämen. Ich wollte mich natürlich nicht geschlagen geben und schnitt den Nuckel ein Stück ab, bevor ich ihn zurückgab. Die Mädchen staunten als sie sahen, dass die Hasenkinder ein Stück abgebissen hatten. Der Schnuller wurde ausprobiert, aber nun war er entweiht. Spass machte es nicht mehr und so waren Hanni und Nanni mit dem Tauschgeschäft ganz unzufrieden. Die Liebe zur Schokolade siegte und nun sollte ich die Schnuller wieder ins Nest legen und die Eier zurückholen.

Hanni schlief dann ohne Probleme ein, obwohl sie offenkundig lieber schnullert. Nanni wälzte sich hin und her. Ich merkte richtig, dass sie suchte. Ich hielt sie fest. Nach einer Stunde unruhigen Liegens sollte ich ihr etwas zu trinken holen, danach schlief sie ohne mich ein.

Fazit: Unsere Methode ist sicherlich nicht optimal, aber bisher (!) blieb großes Weinen aus.
Am Tag haben die Mädchen im Alter von acht Monaten das letzte Mal geschnullert. Das ging relativ problemlos. Wahrscheinlich ist es für Kinder doch leichter, den Verlust zu akzeptieren, wenn sie kleiner sind und noch nicht vergeistigt haben, was sie da verlieren. Je später, umso schlimmer also.

Eine andere Methode, die mir sehr sanft erscheint, ist das Anstechen des Schnullers (funktioniert nicht bei Silikon). Die Saugfunktion geht verloren. Dann schneidet man Woche für Woche ein kleines Stück des Schnullers ab und irgendwann fällt er einfach aus dem Mund. Die Kinderseele wird geschont, der Verlust ist nicht abrupt und der kleine Freund ist ja irgendwie noch da.

Mal sehen, wie es morgen und heute Nacht weiter geht. Dann nur noch trocken werden und Schuleinführung...und dann sind sie groß.

Zwischenreport: Nach (beinahe) vier Nächten ohne Schnuller sind wir, so hoffe ich, über den Berg. Die Nachfrage nahm von Nacht zu Nacht ab. Gab es in den ersten zwei Nächten noch ein bisschen Jammer, so schliefen beide heute ohne Nachfragen ein. Hanni schläft recht schnell ein, aber Nanni braucht schon 30-45 min. Ich liege die ganze Zeit bei ihnen und schenke Ihnen meine Nähe. Morgen will ich dann probieren, noch im wachen Zustand der Mädchen das Zimmer zu verlassen. Nachts schläft Nanni ohne aufzuwachen, aber Hanni schrie heute Nacht einmal sehr schlimm. Sie ließ sich nicht durch gutes Zureden beruhigen. Erst als ich mich zu ihr legte, war es wieder gut und sie akzeptierte, dass ich wieder in mein eigenes Bett musste, weil ihres nicht ausreichend groß für uns beide war.

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Das Schnulliprotokoll: Heute ist Nacht sechs. Hanni hat sich vollkommen arrangiert mit ihrem schnullerfreien Leben. Sie schläft beim Kuscheln rasch ein, akzeptiert aber auch, wenn ich vorher rausgehe. Nanni braucht nach wie vor ca. 45 min zum Einschlafen. Geh ich vorher raus, akzeptiert sie das nur schwer. Sie braucht einfach noch ein bisschen länger. Man sieht also auch hier wieder, dass es von Kind zu Kind unterschiedlich ist und man leider nicht pauschal sagen kann, dass es ungefähr fünf Nächte braucht, bis die Schnullerfreunde den Abschied verdaut haben. Auf das Schlafverhalten insgesamt hat sich der Verlust aber positiv ausgewirkt. Die Mädchen werden weniger häufig wach, weil sie nachts nicht mehr ihren Nuckel suchen, wenn er mal aus dem Mund gefallen ist.

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Schnullerfrei seit über drei Wochen, aber noch ist er nicht vergessen. Das Einschlafen funktioniert jetzt besser, auch wenn ich nicht mit ihnen kuschel, allerdings hat sich unser Schlafvolumen von 13 auf 10 Stunden verringert. Der Mittagsschlaf wird ganz ausgelassen. Ohne Schnuller kommen sie einfach nicht zur Ruhe. Gegen 15.00 Uhr würden sie dann so einschlafen, aber das ist mir wirklich zu spät. Natürlich sind sie dann am Nachmittag quengelig. Ich hab jetzt schon mehrfach gelesen, dass eine temporäre Veränderung im Schlafbedarf normal sei, wenn der Schnuller entwöhnt wird. Hoffen wir also, dass sich das wieder gibt.

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Letzter Nachtrag:
Bis Hanni und Nanni ein schnullerfreies Leben und vor allem Schlafen akzeptiert hatten, hat es zirka zwei Monate gedauert. Inzwischen schlafen sie regelmäßig 11,5 Stunden. Sie sind damit aber ausgeruht und zufrieden. Die Schnullerentwöhnung hat wahrscheinlich eine normale Schlafbedarfsveränderung beschleunigt. Unser Schlafritual hat sich dauerhaft verändert. Wir schauen ein Buch an, singen zwei anstatt einem Lied und dann geht es ins Bett. Die Mädchen machen ein klein wenig Theater, das heißt sie kommen vielleicht och fünf Mal raus (selten mehr, mal weniger) und dann ist Ruhe. Dafür schlafen die nachts sehr viel ruhig.

Mein Fazit ist: der negativer Verlauf, vor dem ich Angst hatte, ist eingetreten. Sie haben es nicht leicht genommen. Andererseits wollte ich dann auch nicht mehr zurück.. Insgesamt hat es zwei Monate gedauert, dann war es überstanden und eine bessere Variante ist mir nicht gegeben gewesen. Letztendlich war ich bei meinen Mädchen als sie einen großen Schritt vom Baby zum Großwerden getan haben.



Donnerstag, 2. April 2015

Ein Schlafsack für unser Püppchen

Der Osterhase bringt den Mädchen einen Puppenschlafsack.


Die Babypüppchen von Antonio Juan mit dem Namen Tea zogen zum zweiten Geburtstag bei uns ein und dürfen keine Nacht im Kinderbett fehlen. Jeden Morgen werden sie angezogen (was mich manchmal zum Verzweifeln bringt) und jeden Abend ziehen sie wieder das "Schlafzeug" an. Standesgemäß soll die "Püppe" nun im eigenen Sacklein schlafen. Als Vorlage diente mit der Schnitt von Hamburger Liebe, den verlängerte ich um 7 cm, da unsere Püppchen 55 cm groß sind. Verbreitert habe ich den Schnitt aber gar nicht. Die Breite ist reichlich bemessen.


Dienstag, 24. März 2015

Ostereier bemalen für Minimädchen

Ich habe festgestellt, dass wir im Wechsel eine Woche krank sind und zwei Wochen in die Einrichtung gehen. Wir brauchen also viele Ideen für zu Hause.
Ich mag es gar nicht Dinge, wenn nicht unbedingt notwendig, anzuschaffen, weil das meinen Erziehungswünschen widerstrebt und weil ich es liebe, Sachen selber zu machen.
Nun ist Ostereierzeit. Und die Mädchen sollten und wollten dann auch Eier bemalen.
Bei DM sah ich zufällig das Eiermalset von Brauns-Heitmann "Mal mit mir". Die Mädchen können hier ihre ausgeblasenen Eier schön stabil einklemmen und nach Lust und Laune anmalen. Das machen wir nun schon seit Wochen...gut, dass meine Oma Hühner hat! Nach sehr vielen Eiermalsitzungen, weiß ich, dass weiße Eier am geeignetsten sind.





Es sieht am Strauß einfach am schönsten aus, wenn die Eier nicht vollständig angemalt sind und dann das Weiß durchscheint.  Inzwischen haben wir so viele Eier, dass wir alle im Verwandtenkreis schon beschenken konnten.













Mama, I auch! Montessori in der Küche

Wir haben unsere Leidenschaft für Montessori im eigenen Heim entdeckt. Das heißt, dass dem Kind mehr Möglichkeiten eingeräumt werden, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken, sich geistig und körperlich selbst zu schulen. Wichtig ist dabei eine kindgerechte Umgebung. Ich verstehe das ein bisschen, als erwachsenenähnliche in Miniform. Praktisch bedeutet das für uns, das wir verschiedene Küchenutensilien angeschafft haben, die zwar für die Kinderhand passend, aber voll funktionstüchtig sind. Inspiriert hat mich die Australierin von howwemontessori, die mit ihren Söhnen Caspar und Otis in allen heimischen Bereichen danach lebt.

Angeschafft habe ich:
2 x Minireibe von Imperial Housware für je 3,99 gefunden bei Potterie
2x Crincle Cutter von Faringdon für 5,64 über Amazon
2 x Pilzbürste von Kitchen Craft für 3,25 über Amazon
1 x Apfelteiler von Kaiser für 7,25 über Amazon

Die Produkte sind alle hochwertig und zufriedenstellend, aber unbedingt notwendig ist nur der Schneider, alles andere ist nice to have. Meine Mädchen sind davon wahnsinnig begeistert. Gestern haben sie Zuccini geschnitten und heute haben sie Kartoffeln für Wedges zerteilt. Der Cutter ist nicht scharf, lässt sich gut halten und führen und funktioniert durch seine gewellte "Schneide". Die Damen schulten ihre Feinmotorik, der Cutter verschaffte mir Zeit für die anderen Gerichte und am Ende hat es mir wirklich geholfen, dass dann alle Kartoffeln irgendwie mundgerecht waren. Und das beste dabei...die Mädchen waren so stolz und glücklich.



Montag, 16. Februar 2015

Fasching...groß Bumbum und Tralalalalaa...Kostüme für die Mäuse

Nach fünf Tagen Krankenhaus mit dem Nesthäkchen wegen Influenza, genießen wir nun wieder Freiheit und haben es heute kurz vor knapp geschafft die Mädchenkostüme zu vollenden. Schon im Herbst kaufte ich bei H & M die "Kopfdeko" und die Röcke. So hab ich mit relativ wenig Aufwand ( 2 1/2 Stunden) zwei Kostüme "kreiert" oder eher aufgepeppt.
Im Vorfeld dachte ich, oh je, meine Minnie bekomm ich nicht los, jeder möchte Prinzessin sein, aber es war genau andersherum. Die Mädchen fliegen wahrscheinlich genau wie Papa auf Umschlagmanschette.








Im Mädchenzimmer gibt es jetzt eine Kuschelhöhle oder besser ein Zimmerzelt..

Schon ewig suchte ich nach einem Zimmerzelt, um unsere Kuschelecke noch kuscheliger zu gestalten. Das, was mir gefällt, gibt es nur ab 150 Euro plus und darum konnte ich mich bisher nicht dazu aufraffen. Zum Glück, denn bei Kram Dorit fand ich dann die perfekte Idee. Als Grundlage dient das kleine Ikea- Moskitonetz für 8,99. Die Schleifenbänder des Rings band ich besonders lang, da es mit nicht gefällt, wenn die Krone so klein ist. Dann nähte ich einen Überwurf aus fünf Dreiecken und einem locker fallenden Vorhang. Die Mädchen lieben ihr neues Haus, welches "Mama baud". ; )
Dekoriert mit Wimpeln fühlen wir uns darin super wohl.
Die Stoffe hab ich bei Butinette gefunden.




Schnittmuster, ohne Nahtzugabe

Freitag, 16. Januar 2015

Tütüt...das Autokissen ist da

Nächste Woche sind wir zum Kindergeburtstag eingeladen und was schenkt man einem Kind mit ganz viel Spielzeug? Noch mehr Spielzeug. Nee, natürlich nicht. Es gibt 'was zum Kuscheln, etwas besonderes, das im Spielzeughaufen nicht untergeht. Inspiriert hat mich Schmonky.



Da der Papa des Jungen ein Citroën-Autohaus hat, nahm ich die Silhouette einer Ente als Schnittmuster.



Auf der einen Seite kann man die Vordertür öffnen und sieht einen kleinen Freund, die Eule.



Auf der anderen Seite ist die Hintertür eine Tasche, in der man Wünsche, Träume und Geheimnisse, aber auch Sorgen verstecken kann.





Mittwoch, 7. Januar 2015

Noch einmal Kissen...

Wieder einmal gibt es Nachwuchs und so gibt es neue Kissen, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Voilà.






Samstag, 27. Dezember 2014

Mein fantastischer Sonnenschein haut. Kann das denn sein?

Unsere Zwillingsmädchen sind sehr unterschiedlich. War die Große sehr anspruchsvoll und forderte meine ganze Energie, war die Jüngere ein Selbstläufer. Trotz der Schwierigkeiten oder gerade aufgrund dieser bekam die Erstgeborene sehr viel Aufmerksamkeit und Zuneigung. Die Kleine natürlich auch, aber immer im Schnelldurchlauf.

 Zwei Jahre später und um viele Erziehungserlebnisse reicher, erlebe ich immer wieder, wie die Kleine auf Verbote mit Aggression reagiert. Ich halte sie sonst gar nicht für auffällig, aber logischerweise bekümmert mich das Verhalten natürlich. Vielleicht versucht sie nun Aufmerksamkeit zu erhaschen, die sie früher nicht bekommen hat. Verbiete ich ihr Dinge, reagiert sie heute gelegentlich damit, das sie wütend wird und mich haut.

Verschiedene Reaktionen hab ich schon ausprobiert. Aufstehen und meine Aufmerksamkeit entziehen, ist nicht die Methode der Wahl, aber auch nicht die schlechteste. Einerseits will ich meinem Kind auch in dieser Situation das Gefühl geben, geliebt zu werden, andererseits ist es manchmal nicht möglich, besonnen zu reagieren. Die schlechteste Reaktion ist es, selbst laut zu werden. Das Kind soll ja ein anderes Verhalten vorgelebt bekommen. Darum ist es sicher besser der Situation zu entfliehen, wenn die Nerven ein besseres Agieren gerade nicht erlauben.

Ich habe auch schon versucht, ihr in solchen Momenten besonders viel Liebe entgegen zu bringen, aber verständlicher Weise will sie das nicht, da sie ja wütend auf mich ist. Ignoriere ich ihr Verhalten, fängt sie zum Beispiel an den Schrank auszuräumen, Bausteine zu werfen oder ähnliches, bis sie meine Aufmerksamkeit hat.

Sehr oft versuche ich ihr, ihr Verhalten vor Augen zu führen, indem ich ihr sage: "Mama haut man nicht. Mama haut Dich auch nicht. Das macht man nicht." Sicher ist es sehr wichtig das Kind ernst zu nehmen und ihm zu vermitteln, dass man seinen Ärger versteht: "Ich verstehe, dass Du Deine Puppe gern noch einmal anziehen möchtest, aber Mama muss sich jetzt selbst auch anziehen, sonst friert sie." Das gelingt mir aber nicht immer, denn wenn Übermüdung oder Zeitdruck bestimmen, ist es manchmal schwer, einen Grund zu finden, denn man verstehen kann.

Wenn ich morgens mit den Mädchen los muss und wir nach 2,5 Stunden Morgenprogramm noch eine Auseinandersetzung haben, nehme ich mein Mädchen in solchen Situationen oft in den Arm und sage ihr, dass ich sie lieb habe, jetzt erst mal die Geschwister runter bringe und sie gleich hole, weil sie im Moment noch nicht bereit ist. Sie ist natürlich traurig, weiter sauer und weint, wenn ich gehe, aber wenn ich wiederkomme, ist sie wie ausgewechselt. Sie hat in diesem Augenblick keine Verlustängste, sie geniest es mit mir allein zu sein, wenn ich wieder da bin und merkt, dass ich sie trotzdem liebe.
Das ist, denke ich, das Wichtigste, Kindern auch in anstrengenden Situation zu zeigen und zu sagen, dass man sie liebt. Ich habe noch keine Lösung für unser Problem. Ich höhle den Stein mit dem steten Tropfen, denn wenn ich eines bisher erkannt habe, dann, dass alles in Phasen verläuft und wir auch diese Phase meistern werden.

Andere Gedanken zum Themen:

http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2014/10/agressive-kinder-im-alter-von-3-bis-6-jahren-woher-kommen-die-aggressionen-und-wie-geht-man-damit-um.html



1. März 2015:
Ich reflektiere: Das Hauen ist viel weniger geworden. Gelegentlich kommt es noch vor, aber wirklich sehr selten. Dafür lässt sie sich jetzt nur noch von Mama anziehen... Papa darf sie manchmal nicht einmal tragen. Es geht also alles in Phasen vorbei und es kommt wieder etwas neues.

Freitag, 26. Dezember 2014

Einen Igel basteln

Bei schlechtem Wetter ist man mit kleinen Kindern oft ganz schön aufgeschmissen. Basteln und Malen sind meist noch zu schwer. Eine schöne und vor allem machbare Bastelei für Kinder ab zwei Jahren ist der Kastanienigel. Dazu sammelt man bei gutem Wetter Kastanien, bohrt dann zu Hause mit einem kleinen Holzbohrer Löcher vor und die Kinder stecken dann halbierte Zahnstocher in die Löcher. Fertig ist der Igel, die Feinmotorik wird trainiert und das Ergebnis ist auf seine simple Art und Weise einfach süß. Natürlich müssen die Kinder aufpassen, dass sie sich mit den Zahnstochern nicht pieksen, aber man muss seinem Nachwuchs auch mal etwas zutrauen, damit er wachsen kann.



Donnerstag, 25. Dezember 2014

Sandkasten

Wir haben ewig, ewig gesucht und dann den perfekten Sandkasten bei Wickey gefunden. Mit Deckel, also Schmutz sicher, aber kein nerviges Weglegen, denn der Deckel wird einfach zur Sitzbank. Für unsere Mädchen reicht der Platz völlig aus und ich sitzt gern mit dabei. Irgendwann näh ich noch Aufleger für die Bänke und dann Genießen wir buddelnd die Idylle auf unserem Grundstück.
Wir haben ein 60 cm tiefes Loch geschaufelt und es mit Unkrautflies ausgelegt. In das Loch passten dann 40 x 25 kg gewaschener Spielsand aus dem Baumarkt. Um den Sandkasten herum haben wir Betonplatten gelegt, dann können wir den ausgekippten Sand einfach zusammenkehren und wieder reinschaufeln.


Sommerspaziergang

Mit drei kleinen Kindern unter zwei Jahren sind die Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung am Wochenende recht eingeschränkt. Oft versuchen wir ein Stück zu Laufen. Die Zwillinge schlagen sich mäßig...nach zehn Minuten fängt die Diskussion "Ich will nicht in den Wagen, aber Laufen mag ich auch nicht mehr" an. Das ist Stress pur. Als Selbstschutz verbiete ich es mir, sie länger zu tragen. Falls es Euch ähnlich geht und Ihr gern wissen möchtet, wie wir das "lösen", schildere ich unsere Ansätze.
Sehr gut funktioniert, wenn wir den Mädchen einen sehr langen Grashalm in die Hand geben und sie uns jagen. Mama und Papa "fürchten" sich und die Mädchen rennen lachend hinter her. Allerdings kommt man so natürlich nicht bis nach Hause.
Zum zweiten Geburtstag haben wir ein Laufrad geschenkt und das kann ich wirklich jedem empfehlen. Wir fahren natürlich nur mit Helm und auf sicheren (Wald-)wegen, aber seither ist unsere Runde angenehm.
Wir behalten uns vor sie mal ein Stück zu tragen, aber stets mit der Ansage, wo das Tragen endetet. Zum Beispiel: "Ich trage Dich bis zu dem Baum, weil Deine Beine müde sind, aber dann schaffst Du es allein." Natürlich kann es sein, dass sie nur drei Schritte laufen und dann wieder hoch wollen, aber das kommt wirklich selten vor.